Sicherheit
| 20.02.2022

Seit Freitagnachmittag an hat das Sturmtief „Zeynep“ auch im Rhein-Kreis Neuss für zahlreiche Einsätze gesorgt. Zu Verletzten kam es jedoch nicht. Bis Samstagabend alarmierte die Kreisleitstelle sturmbedingt insgesamt 335 Mal die Feuerwehren im Kreisgebiet. Alleine im Zeitraum bis Samstagmorgen, 6 Uhr waren es bereits 253 Einsätze. Dabei waren 665 Feuerwehrleute im Haupt- und Ehrenamt im Einsatz und erhielten dabei Unterstützung von sechs Werkfeuerwehrleuten von Alu Norf und Speira, 10 Kräften der Hilfsorganisationen sowie 18 Mitgliedern des Technischen Hilfswerkes.

Da auch für die kommenden Tage mit Sturmböen zu rechnen ist, läuft die Kreisleitstelle weiter im Unwettermodus. Allerdings soll der Sturm nicht mehr die Stärke der letzten Tage erreichen. „Wir haben engagierte Frauen und Männer in den Feuerwehren, der Kreisleitstelle sowie den Rettungs- und Hilfsorganisationen, auf die wir uns im Notfall verlassen können“, betont Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die sehr gute Arbeit der Einsatzkräfte. „Dass sehr viele dabei ehrenamtlich tätig sind, können wir nicht hoch genug anerkennen. Ihnen allen und auch unserer Kreispolizei gilt mein besonderer Dank“, so der Landrat.

Die Leitstelle hat im Vorfeld des Sturms zusätzliches Personal eingesetzt. „Dies hat sich ausgezahlt“, berichtet Kreis-Ordnungsamtsleiter Marcus Mertens. So konnten alle Anrufe zeitnah abgearbeitet und die Einsätze an die Feuerwehren weitergegeben werden. Vor Ort in der Leitstelle verschaffte sich auch Kreisdirektor Dirk Brügge einen persönlichen Eindruck von dem Einsatzgeschehen. „Dank dem hohen Einsatz des Leitstellen-Personals konnten wir das durch die beiden aufeinanderfolgenden Stürme über einige Tage anhaltende hohe Einsatzaufkommen gut bewältigen“, so Mertens.

Die durch die Kreisleitstelle veranlassten Feuerwehreinsätze verteilen sich dabei wie folgt auf die kreisangehörigen Kommunen:

Dormagen: 38 (bis Samstagmorgen, 6 Uhr: 27)
Grevenbroich: 56 (46)
Jüchen: 18 (12)
Kaarst: 31 (25)
Korschenbroich: 39 (29)
Meerbusch: 36 (33)
Neuss: 105 (69)
Rommerskirchen: 12 (12)

Quellverweis: https://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/nachrichten/pressemeldungen-aus-dem-jahr-2022/sturmtief-zeynep-335-feuerwehreinsaetze-aber-keine-verletzten-im-rhein-kreis-neuss/

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