Mertens lobt „Mayors für Peace“ für Friedensappell

Rommerskirchen, den 08.03.2022

Wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen ist auch Bürgermeister Dr. Martin Mertens Mitglied etlicher Vereine und Organisationen. Was ihn gerade in diesen Tagen jedoch besonders freut, ist die Tatsache, dass er seit April 2018 auch den „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) angehört. Zu der 1982 vom damaligen Bürgermeister Hiroshimas gegründeten Organisation zählen inzwischen weltweit über 8000 Bürgermeister.Zweck der „Mayors for Peace“ ist das Engagement für Frieden unter besonderer Berücksichtigung der nuklearen Abrüstung. „Mir imponiert unter anderem, wie schnell „Mayors for Peace“ auf den aktuellen Krieg
in der Ukraine reagiert haben. Dies zeigt, dass es sich um alles andere als einen gemütlichen Honoratiorenklub handelt“, betont
Mertens. Dabei verweist er darauf, dass Katzumi Matsui, der derzeitige Bürgermeister Hiroshimas, schon am 24. Februar, dem
ersten Tag des Putin-Krieges, diesen eindeutig verurteilt habe. Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Nagasaki, der zweiten japanischen Stadt, die 1945 durch Atombomben vernichtet wurde, hat er dem russischen Präsidenten Valdimir Putin zudem einen Protestbrief gesandt und davor, gewarnt, „nicht ein drittes Opfer nach Hiroshima und Nagasaki zu schaffen.“
Die europäische Sektion der „Bürgermeister für den Frieden“ hat zur Beendigung der Ag-gression in der Ukraine aufgerufen und gleichfalls vor dem Risiko einer nuklearen Eskalation gewarnt – mit der Putin schon nach wenigen Tagen kaum verklausuliert gedroht hatte.
„Die Erklärung der „Mayors for Peace“ zeigt, dass Bürgermeister nun einmal näher an der Lebenswirklichkeit der Menschen sind als obskure Großmachtpläne verfolgende Dikta-toren, die in ihrer eigenen Realität leben“, so Martin Mertens abschließend.

Hier kann man den Originalbeitrag lesen.

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