„Es gibt nur eine Welt“ – H(e)Art – Huhn
trifft Kunst : Bertamaria Reetz startet ein
Projekt mit Herz

Rommerskirchen, den 24.05.2022

Startet die Künstlerin Bertamaria Reetz ein neues Projekt, spielen Hühner stets die tragende Rolle. Dies gilt aktuell nicht allein für ihr weithin bekanntes Kunsthuhn „Ursula“, sondern auch für etliche seiner lebenden „Artgenossen“.
Auf dem Wissenschaftlichen Geflügelhof in Sinsteden stellte Bertamaria Reetz jetzt das Konzept eines informativen Erlebnis-Tages vor, der einen Besuch bei der Blauschäferei Reetz im ehemaligen Sägewerk des Klosters Knechtsteden ebenso enthält wie das auf ihn folgende Kunstprojekt, an dem auf dem Gelände des Wissenschaftlichen Geflügelhofs Schulklassen, Kindergarten- und Jugendgruppen teilnehmen. Kindern soll bei diesem Gemeinschaftsprojekt der Creativ-Help GmbH von Bertamaria Reetz und dem Wissenschaftlichen Geflügelhof eine Welt eröffnet werden, die eigenes Kunstschaffen mit einem Einblick in die nachhaltige Tierhaltung verbindet.
Am Beispiel der Tierart Huhn und dem Kunsthuhn „Ursula“ kommt es zu kreativem und interaktivem Lernen an verschiedenen Standorten in der Region in und um Neuss und Köln.
Kernteam der das Projekt tragenden Arbeitsgemeinschaft H(e)ART sind Bertamaria Reetz, die auch die Blauschäferei Reetz gegründet
hat, sowie Dr. Mareike Fellmin sowie Saskia Neukirchen vom Wissenschaftlichen Geflügelhof.
Ergänzt wird dieses Team durch verschiedene Experten aus den Fachbereichen Imkerei, Baumschule, Ernährungswissenschaften
und Wasserwirtschaft. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie Bertamaria Reetz mit ihren Ideen andere zu begeistern vermag“, sagt Bürgermeister Dr. Martin Mertens, der gemeinsam mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke beim Start in Sinsteden mit von der Partie war. „Überaus gelungen“ ist Mertens zufolge auch „die Kombination aus Kreativität und elementarer Wissensvermittlung über Hühner und ihre
Haltung“. Mit ihren Kunstprojekten hat sich Bertamaria Reetz der Förderung der Kreativität, der Toleranz und des sozialen Engagements verschrieben. Bekannt wurde sie durch die aus Kunstschafen bestehende, europaweit tourende „Blaue Friedensherde“.
In Rommerskirchen ist die Künstlerin seit mehr als einem Jahrzehnt keine Unbekannte, war sie doch bereits mit ihrer Aktion „die jecken Höhner von Kölle“ im Rathaus präsent – einzelne bemalte Hühner haben hier eine dauerhafte Heimat gefunden. Erst vor knapp einem Jahr startete sie im Seniorenpark Carpe Diem an der Venloer Straße eine Aktion, bei der „Ursula“ gleichfalls eine tragende Rolle spielte.
Das Kunsthuhn besteht aus Polyesterharz und kommt im „Rohzustand“ in eher tristem Hellgrau daher. Dies zu ändern, sind diesmal statt der Seniorinnen und Senioren Jungen und Mädchen aus dem Umland von Rommerskirchen aufgerufen.

Hier kann man den Originalbeitrag lesen.

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