Mertens hat noch zuviel vor, um amtsmüde
zu sein

Rommerskirchen, den 23.06.2022

Amtsmüdigkeit hat er in den vergangenen Jahren noch nicht ansatzweise verspürt: „Dafür ist die Aufgabe als Bürgermeister viel zu aufregend und inspirierend“, sagt Bürgermeister Dr. Martin Mertens, der am Donnerstag, 22. Juni auf genau acht Jahre im Bürgermeisteramt zurückblicken konnte. Mit 31 Jahren war er damals einer der jüngsten Bürgermeister in ganz NRW. Am nachhaltigsten in Erinnerung geblieben ist ihm dabei „der Moment, als mit der damalige Alterspräsident Jupp Kirberg die Amtskette umgelegt hat. Für Jupp Kirberg gilt dies ebenso, wie er mir später einmal sagte“, so der Bürgermeister. Was Mertens nach wie vor motiviert, ist  auch der Umstand, dass es noch schwierige Aufgaben gibt, die noch einer zufriedenstellenden Lösung harren: „Das gilt vor allem für die Schaffung von Wohnraum, gerade auch bezahlbarem Wohnraum. Diese wird zurzeit durch die aktuelle Knappheit an Bau- und Rohstoffen weiter erschwert“, sagt er. Auch der S-Bahn-Ausbau und die eigentlich längst überfällige Ortsumgehung B 477n hat er nach wie vor auf seiner „To- do-list“. „Hier machen wir weiter Druck auf Land und Bund“, bekräftigt der Bürgermeister seine Entschlossenheit, auch diese Projekte umzusetzen. „Mein Vorgänger Albert Glöckner hat für Rommerskirchen in knapp 15 Jahren hervorragende Arbeit geleistet, und ich bin überzeugt, dass wir seit 2014 auf dieser guten Arbeit aufbauen und Rommerskirchen weiter voranbringen konnten“, lautet Mertens‘ Zwischenbilanz. Zu den wichtigsten Projekten, die in seiner Amtszeit umgesetzt werden konnten, zählt für ihn der Bau der Rettungswache an der B 477, für den er sich schon als Kreistagsabgeordneter stark engagiert hatte. Erst durch diese Rettungswache wurde es möglich, die vorgegebenen Eintrefffristen für einen Rettungswagen einzuhalten, und so die rechtzeitige Hilfe bei Unfällen zu gewährleisten. Besonders am Herzen lag ihm auch der Bau der Mobilstation, die im Herbst eröffnet werden soll. Mit der wird endgültig der Schlusspunkt unter die 2014 begonnene Umgestaltung des Bahnhofsgeländes gesetzt.  In der Mobilstation soll es u.a. auch eine Kinderarzt-Praxis geben – erstmals überhaupt in Rommerskirchen. Noch etwas früher fertig werden soll der insgesamt 3, 5 Millionen Euro schwere Neu- und Umbau der Hoeninger Kastanienschule – mit mehr als 200 Jahren übrigens die wohl älteste in der gesamten Region. „Dieser Umbau wird den Schulstandort Hoeningen dauerhaft sichern, was mich auch deshalb besonders freut, weil ich auch die Kastanienschule besucht habe“, sagt Martin Mertens. Nicht zuletzt verbucht er die die Eröffnung des zweiten Teilstücks für die B 59n am 1. Oktober 2018 auf der Habenseite: „Damit konnte nach nicht wneiger als 50 Jahren politischer Diskussion und Planung endlich auch die Ortsumgehung Sinstedens realisiert werden“, so der Bürgermeister. Straßenbauprojekt erfolgreich abschließen konnten. Bei alldem sieht der Vollblutpolitiker die schönsten Ereignisse der vergangenen acht Jahre jedoch ganz klar im privaten Bereich: „Da gibt es gleich drei, nämlich, dass ich 2018 geheiratet habe und 2019 sowie im vergangenen Februar Vater von zwei Söhnen geworden bin“, sagt Martin Mertens.

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