Aufgrund von Bauarbeiten wird die Zugverbindung nach Köln erneut ausfallen. Auch aktuell fährt der RE 8 wegen der angespannten Personalsituation bei der Deutschen Bahn bis zum 18. September nicht. Besonders betroffen sind Fahrgäste, die von Grevenbroich nach Köln oder Mönchengladbach müssen. Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen findet deutliche Worte und kritisiert den Zeitpunkt der Bauarbeiten.

Auf der Strecke zwischen Rommerskirchen und Köln-Ehrenfeld werden im Herbst vom 14.10.2022 – 10.11.2022 Gleise und vier Weichen erneuert. In dieser Zeit müssen Fahrgäste des RE 8 und RB 27 mit Teilausfällen rechnen. Schienenersatzverkehr soll angeboten werden. Laut Pendlerstatistik pendeln täglich fast 2.000 Grevenbroicher nach Köln.

„Der aktuelle RE-8-Ausfall schadet bereits dem Vorhaben, den ÖPNV für möglichst viele Menschen nachhaltig attraktiv zu gestalten“, erklärt Krützen. Der Ausfall des RE 8 begann nur eine Woche nach den Sommerferien und trifft somit Schüler, Studenten und Berufspendler, die täglich mit der Bahn in die Rheinmetropole müssen. „Der Personalausfall ist auch eine Folge des jahrzehntelangen Sparkurses. Dass jetzt weitere Ausfälle unmittelbar im Anschluss an die Herbstferien angekündigt werden zeugt von wenig Gespür für die Fahrgäste und einer miserablen Planung, die eine Unverschämtheit gegenüber tausenden Pendler*innen aus Grevenbroich ist. Bundesverkehrsminister Wissing und Landesverkehrsminister Krischer müssen jetzt die Weichen stellen, um den Bahnverkehr zu stärken und notwendige Bauarbeiten zukünftig besser zu planen“, so Krützen.

Quellverweis: www.grevenbroich.de

https://www.grevenbroich.de/detail/news/2354-buergermeister-klaus-kruetzen-kritisiert-deutsche-bahn-fehlerhafte-planung-ist-eine-unverschaemtheit-gegenueber-tausenden-pendlerinnen-aus-grevenbroich/

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