Wuppertal, Solingen, Rommerskirchen (ots)

Auf Grund regionaler Bezüge teilen wir die gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal von Dienstag (20.12.), 11:41 Uhr.

Link zur Pressemeldung mit Bildern: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11811/5399005

Nach umfangreichen Ermittlungen wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft am 19.12.2022, gegen 13:00 Uhr, ein Hallenkomplex in Solingen an der Heukämpchenstraße mit einem Durchsuchungsbeschluss aufgesucht und durchsucht. Dabei konnte eine große Cannabisplantage aufgefunden werden. Im weiteren Verlauf konnten zwei weitere kleinere Plantagen in Rommerskirchen aufgedeckt werden.

Gegen 13:00 Uhr öffneten zivile Kräfte der Polizei die erste Tür in Solingen und trafen auf mehrere Personen. Eine der angetroffenen Personen (m, 60) trug einen Schlüssel bei sich, der eine Stahltür öffnete, hinter der sich die Plantage befand.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

Die Plantage erstreckte sich über vier Räume. Insgesamt dürften 14 Räume für die Nutzung der Plantage gedient haben. Es wurden circa 1500 Cannabispflanzen sichergestellt, welche vermutlich in dieser Woche geerntet worden wären. Des Weiteren konnten circa 4,5kg verkaufsfertiges Cannabis aufgefunden werden.

Die Halle war durch aufwendige bauliche Maßnahmen an das Strom- und Wassernetz angeschlossen worden. Diese Verbindungen konnten ausfindig gemacht und getrennt werden.

Im Rahmen der vor Ort stattfindenden Ermittlungen wurde bekannt, dass der Beschuldigte über Räume in Rommerskirchen verfügt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal ordnete der Ermittlungsrichter auch die Durchsuchung dieser Räume an. Die Polizei Neuss vollstreckte anschließend den Beschluss und fand in einem Keller sowie einem Schuppen zwei kleinere Plantagen mit insgesamt circa 350 weiteren Cannabispflanzen.

In Solingen und Rommerskirchen wurden diverse Spurenträger, elektronische Geräte, Plantagenequipment und ein Tresor sichergestellt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird der Tatverdächtige am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt. Für den Fall einer Verurteilung droht ihm eine langjährige Freiheitsstrafe.

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