Einige Jahre nach seiner Pensionierung kehrt der langjährige Verwaltungsmitarbeiter Robert Jordan ins Grevenbroicher Rathaus zurück. Im Alten Rathaus, wo er zuletzt für das Stadtmarketing zuständig war und als Pressesprecher fungierte, werden nun zahlreiche seiner Fotografien zu sehen sein.
„Ich freue mich sehr, wieder im Rathaus zu sein. Auch wenn ich bereits einige Jahre in Pension bin, gibt es eine Verbindung zur ehemaligen Wirkungsstätte, zumal ich auch wieder in Grevenbroich wohne. Ich danke Bürgermeister Klaus Krützen für diese ganz besondere Möglichkeit und Ehre, mit meinen fotografischen Arbeiten für längere Zeit präsent zu sein“, so Robert Jordan.
In der Ausstellung „Was ich sah 2.0“ präsentiert Jordan rund 30 Arbeiten im gesamten Treppenhaus des Alten Rathauses und bietet damit einen spannenden Querschnitt seines fotografischen Schaffens.
Seinen ersten Schritt in die Öffentlichkeit wagte Jordan im Jahr 2020: Gemeinsam mit dem Prior des Klosters Langwaden veröffentlichte er ein Buch zur Corona-Zeit, dessen Texte er mit seinen Fotografien illustrierte. Seit diesem Debüt folgten zahlreiche Ausstellungen. Er präsentierte seine Werke im Kloster Langwaden, in der Pop-up-Galerie Neuss, in Willich sowie im Nikolauskloster. Auch das Romaneum Neuss, der Recordshop Grevenbroich und zuletzt der Kulturbahnhof Korschenbroich zeigten bereits seine Arbeiten.
Jordan erzählt, dass seine Fotografien nicht aus Planung oder Inszenierung entstehen. Er geht nicht hinaus, um Motive zu suchen – vielmehr ist es genau andersherum: Die Motive finden ihn. Sie begegnen ihm im Alltag auf Spaziergängen, auf Reisen oder in flüchtigen Momenten. Und genau diese Augenblicke hält er fest, mit einem Blick für das, was oft übersehen wird. Und das Besondere ist vielleicht gerade das: Es geht nicht um das Spektakuläre, es geht um das Neue im Alten, um das Ungewöhnliche im Alltäglichen. Jordan lässt sich auf Situationen ein, ohne sie kontrollieren zu wollen. Seine Bilder entstehen aus Offenheit, aus Geduld und aus einem Vertrauen darauf, dass sich die Dinge zeigen, wenn man genau hinschaut.
Die Fotografien sind reine Dokumentationen des Gesehenen, sie werden nicht nachträglich bearbeitet oder verändert.
Bei „Was ich sah 2.0“ im Alten Rathaus findet der Betrachter unter anderem Motive von der Erft bei Wevelinghoven, aus der Bretagne, aus den Niederlanden, von Besuchen in Köln und Düsseldorf.
Alle Fotos sind in unterschiedlichen Formaten auf Alu-Dibond produziert.
Bitte melden Sie sich für den Besuch der Vorstellung vorab telefonisch im Vorzimmer des Bürgermeisters unter 02181 / 608- 206 an.
