„Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist ein zentrales Element der Daseinsfürsorge und mir eine Herzensangelegenheit“, betont Bürgermeister Klaus Krützen. Bereits im Dezember 2021 hatte der Rat eine 30-Prozent-Quote für öffentlich geförderten Wohnungsbau ab einer Projektgröße von 20 Wohneinheiten beschlossen.
Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, wurden 2025 die Bauleitpläne für mehrere große Baugebiete rechtskräftig. Die folgenden Vorhaben zeigen exemplarisch, wie konkret die Projekte bereits sind: Am Heyerweg entwickelt die Stadtentwicklungsgesellschaft Grevenbroich 200 Wohneinheiten, davon 60 öffentlich gefördert. Im Bereich Herkenbuscher Weg/Erftwerkstraße realisiert der Bauverein Grevenbroich ebenfalls 200 Wohneinheiten, von denen 63 gefördert sind.
Hier setzt die neu gegründete Genossenschaft „Wohnraum für Grevenbroich“ komplementär an. Gründungsmitglieder sind die Stadt Grevenbroich, die Stadtentwicklungsgesellschaft Grevenbroich und die Fairhome GmbH (Dornieden Gruppe). Zweck der Genossenschaft ist die Schaffung und Verwaltung von sicherem, bezahlbarem Wohnraum im Stadtgebiet. Zudem soll eine nachhaltige und diverse Quartiersentwicklung vorangetrieben werden. Dafür realisiert die Genossenschaft eigenverantwortlich Bauvorhaben, die Menschen mit unterschiedlichen sozialen und wirtschaftlichen Hintergründen zugutekommen.
„Eine Genossenschaft bietet uns erhebliche Vorteile gegenüber klassischen städtischen Bauvorhaben: Sie kann flexibler, schneller und wirtschaftlicher am Markt agieren und die Stärken ihrer Mitglieder bündeln“, so Krützen.
