Herbert-Karrenberg-Schule: Erweiterungsbau mit vier Klassenräumen wurde eingeweiht

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Schule
| 14.07.2026

Der Erweiterungsbau der Herbert-Karrenberg-Schule an der Neusser Weyhe, einer Förderschule des Rhein-Kreises Neuss mit dem Schwerpunkt Lernen, ist fertiggestellt. Das rund 570 Quadratmeter große Gebäude bietet Platz unter anderem für vier Klassenräume, vier Differenzierungsräume für die Arbeit in kleinen Gruppen und barrierefreie WC-Anlagen. Es wurde seit November 2024 errichtet, weil die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist.

Landrätin Katharina Reinhold, die zusammen mit Kreisbaudezernent Gregor Küpper und Schulleiterin Andrea Cornely an der Einweihung des Erweiterungsbaus teilnahm, betont: „Die Fertigstellung dieser zusätzlichen Räume an der Herbert-Karrenberg-Schule ist ein wichtiger Schritt, um die Schullandschaft bei uns im Kreis zukunftsfest aufzustellen. Unsere Förderschulen haben ihre berechtigte und wichtige Rolle in unserer Bildungslandschaft. Denn sie bieten vielen Kindern und Jugendlichen die individuelle Unterstützung, die sie für ihre persönliche Entwicklung und ihren schulischen Erfolg benötigen. Unser Ziel ist, den jungen Menschen bei uns im Kreis bestmögliche Lernbedingungen zu bieten.“

Schulleiterin Andrea Cornely berichtet, dass aktuell 218 Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur zehnten Klasse in der Förderschule im Neusser Norden unterrichtet werden. Sie freut sich zusammen mit dem Team der Schule über den Erweiterungsbau, in dem in Zukunft rund 50 Schülerinnen und Schüler lernen. „Wir haben den Unterrichtsbetrieb in den letzten Jahren mit Containern auf dem Schulhof aufrechterhalten und sind froh, dass der Erweiterungsbau nun Platz für alle Klassen bietet.“ Der Neubau sei auf die Schularchitektur abgestimmt und schaffe mit seinem begrünten Atrium in der Gebäudemitte optimale Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler.

Kreisdezernent Gregor Küpper hebt hervor, dass das Bauvorhaben in nachhaltiger und ökologischer Bauweise ausgeführt wurde. „Die Konstruktion erfolgte in Holzbauweise, und das eingeschossige Gebäude entspricht den neuesten Anforderungen des Klimaschutzes“, erläutert Küpper. So erfülle das Gebäude die Anforderungen des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude QNG hinsichtlich Ökobilanzierung und Berechnungsvorgaben. Dies gilt für alle Bauteile und alle technischen Anlagen wie die Wärmepumpe für die Fußbodenheizung und das Gründach mit der Photovoltaikanlage.

Die Kosten für den Neubau betrugen einschließlich Fachplanung, Sachverständigenleistungen und Nebenkosten rund 3,5 Millionen Euro. Ergänzt wird diese Maßnahme durch den OGS-Ausbau im Außenbereich mit den „Grünen Klassenzimmern“. Dieser Ausbau wird als eine Teilmaßnahme über die Förderung des Ganztagsausbaus in der Herbert-Karrenberg-Schule umgesetzt.

Mit der Herbert-Karrenberg-Schule entstand in Neuss 1996 die erste sogenannte Verbundschule in Nordrhein-Westfalen. In ihr sind mehrere Schulen miteinander organisatorisch verbunden: die „Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen“ mit 218 Schülerinnen und Schülern in Neuss sowie die Schulen an der Mauritius-Klinik in Meerbusch und am Lukaskrankenhaus mit insgesamt rund 30 Schülerinnen und Schülern. Die Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen entstand in ihrer heutigen Form 2014 durch eine Fusion der beiden Förderschulen „Schule am Wildpark“ und „Herbert-Karrenberg-Schule“. 2018 wechselte die Trägerschaft von der Stadt Neuss zum Rhein-Kreis Neuss, der damit Träger aller acht Förderschulen im Kreis ist.

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Rhein-Kreis Neuss: Pressemeldungen aus dem Jahr 2026