Rhein-Kreis Neuss und die Caritas entwickeln Suchtberatung weiter

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Soziales
| 22.07.2026

Der Rhein-Kreis Neuss und die Caritas setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit in der Suchtberatung fort. Kreisdirektor Dirk Brügge und Caritas-Vorstand Benjamin Lampa unterzeichneten jetzt im Blauen Salon des Ständehauses in Grevenbroich eine neue Kooperationsvereinbarung. Sie schafft eine verlässliche Grundlage für die Fortführung und Weiterentwicklung der Suchtberatung für Leistungsberechtigte nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II.

Bereits seit 2005 arbeitet der Rhein-Kreis Neuss mit der Caritas zusammen, um Menschen mit suchtbezogenen oder psychosozialen Unterstützungsbedarfen zu helfen. Die Suchtberatung ist eine kommunale Eingliederungsleistung. Leistungsberechtigte werden bei entsprechendem Unterstützungsbedarf durch das Jobcenter Rhein-Kreis Neuss an die Beratungsstelle vermittelt. Die nun geschlossene Vereinbarung führt die bewährte Kooperation zwischen Kreis und Caritas fort und passt sie an die aktuellen Anforderungen an.

„Mit der neuen Vereinbarung entwickeln wir ein bewährtes Unterstützungsangebot konsequent weiter und sichern es langfristig ab. Suchterkrankungen können eine erhebliche Hürde für die soziale und berufliche Teilhabe sein. Deshalb ist es wichtig, den betroffenen Menschen frühzeitig verlässliche und professionelle Unterstützung anzubieten“, betont Kreisdirektor Dirk Brügge.

Die Suchtberatung unterstützt die Leistungsberechtigten dabei, ihre persönliche Lebenssituation zu stabilisieren, individuelle Problemlagen zu bewältigen und passende weiterführende Hilfen in Anspruch zu nehmen. Ziel ist es, soziale Teilhabe zu fördern und die Voraussetzungen für eine nachhaltige Integration in Ausbildung oder Beschäftigung zu verbessern.

„Wir freuen uns, die langjährige Zusammenarbeit mit dem Rhein-Kreis Neuss fortführen zu können. Unsere Suchtkrankenhilfe verfügt über eine hohe fachliche Expertise und etablierte Beratungsstrukturen, mit denen wir die Menschen bedarfsgerecht unterstützen“, sagt Caritas-Vorstand Benjamin Lampa.

Auch Philipp Alfken, Fachbereichsleiter der Suchtkrankenhilfe beim Caritasverband Rhein-Kreis Neuss, begrüßt die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit: „Unser Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu stabilisieren, Perspektiven zu entwickeln und sie dabei zu unterstützen, passende Hilfen in Anspruch zu nehmen. Gesellschaftliche Teilhabe und eine mögliche berufliche Integration bauen auf diesem Prozess auf.“

Mit der neuen Kooperationsvereinbarung bekräftigen der Rhein-Kreis Neuss und die Caritas ihr gemeinsames Ziel, Leistungsberechtigte nach dem SGB II mit suchtbezogenen Unterstützungsbedarfen auch künftig niedrigschwellig, qualifiziert und bedarfsgerecht zu begleiten.

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Rhein-Kreis Neuss: Pressemeldungen aus dem Jahr 2026