
Rommerskirchen. In der verzweigten Welt der Landes- und Bundesförderprogramme wurde die Gemeindeverwaltung jüngst aufmerksam auf das Angebot „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ (Bund). Nach den entsprechenden Beschlüssen des Haupt- und Finanz-Ausschusses sowie des Rates wurde jetzt eine „Interessenbekundung“ auf den Weg gebracht.
Gefördert werden kommunale Schwimmbäder. Bei Gebäuden steht die energetische Sanierung im Fokus. „Die Gebäude müssen nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme erstmals die Effizienzgebäude-Stufe 85 erreichen“, erläutert Daniela Parente, Leiterin des Bauverwaltungsamtes. Weiterhin förderfähig sind Maßnahmen zur Barrierefreiheit.
Konkret sollen die Fenster, die große Fensteranlage im Hallenbereich sowie die Fassaden- und Dachdämmung auf den neusten Stand gebracht werden. Hinzukommen die unterschiedlichen Umbauten zwecks Barrierefreiheit. Grob überschlägig muss man von Kosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro ausgehen.
Auf weniger Handlungsbedarf hofft Parente derzeit mit Blick auf die technischen Anlagen. „Technisch sind wir recht gut aufgestellt, unter anderem mit einem Blockheizkraftwerk“, so die Amtsleiterin weiter.
Der Bund fördert bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (Fördersumme jeweils zwischen 250.000 und acht Millionen Euro). Entsprechend beträgt der aufzubringende kommunale Eigenanteil mindestens 55 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die entsprechenden Mittel sollen in den kommenden Haushalten der Gemeinde veranschlagt werden.
Ob die Gillbach-Gemeinde zu den Nutznießern des Förderprogramms zählen wird, hofft Daniela Parente im September/Oktober zu erfahren. Dann müsste ein Energieberater mit den genauen Berechnungen beauftragt und der konkrete Förderantrag eingereicht werden.
Übrigens: Parallel laufen Bewerbungen der Gemeinde auch für das Förderprogramm „Revier gestalten – Energetische Sanierung kommunaler Gebäude“. Dabei geht es einmal um die Turnhalle an der Giller Straße. Das andere Projekt ist die Beleuchtung in Rathaus und Dienstleistungszentrum, die auf LED-Technik umgestellt werden soll.
Quelle: Gemeinde Rommerskirchen
Bildhinweis: KI-generiertes Symbolbild zur Meldung.