Rhein-Kreis Neuss: „Wirtschaft pro Schule“ bringt Schulen und Unternehmen zusammen

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Wirtschaft
| 15.09.2026

Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter von Schulen und Unternehmen kamen bei der Verteilerkonferenz der Initiative „Wirtschaft pro Schule“ auf Gut Gnadental zusammen und nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Dabei vereinbarten die Teilnehmenden 65 Besuche von Unternehmen in den Schulen in den nächsten Monaten. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Kommunalen Koordinierungsstelle KAoA des Rhein-Kreises Neuss in enger Zusammenarbeit mit Schulen und Wirtschaft.

„Wirtschaft pro Schule“ ermöglicht es Schulen aller Schulformen im Rhein-Kreis Neuss und angrenzenden Regionen bereits seit über 20 Jahren, Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungsbetriebe in die Schulen zu holen. Halbjährlich laden die teilnehmenden Schulen Unternehmensvertretungen zum Unterricht ein, um Berufsbilder, Ausbildungs- und duale Studienmöglichkeiten, Tätigkeitsbereiche, Zugangsvoraussetzungen und Bewerbungsverfahren realistisch und aus erster Hand vorzustellen. 

David Zülow (Zülow AG) bezeichnete die Initiative „Wirtschaft pro Schule“ als Erfolgsprojekt und betonte, wie wertvoll der direkte Austausch sei, um junge Menschen auf den richtigen beruflichen Weg zu führen. Dafür sei es wichtig, dass Berufe von Menschen vorgestellt werden, die diese auch tatsächlich ausüben und somit authentische Einblicke in das jeweilige Berufsfeld geben können. Johann-Andreas Werhahn (Werhahn Stiftung) hob hervor, dass „Wirtschaft pro Schule“ Träume vermittele und Berufe erfahrbar mache. Jugendlichen solle gezeigt werden, welche Möglichkeiten ihnen offenstehen und dass sie Fähigkeiten und Potenziale mitbringen, auch wenn sie diese noch nicht genau kennen. Claudia Trampen, Leiterin der Kommunalen Koordinierungsstelle KAoA des Rhein-Kreises Neuss, freute sich, dass zahlreiche Unternehmen und Schulen bereits seit vielen Jahren an „Wirtschaft pro Schule“ teilnehmen. KAoA-Mitarbeiter Nils Matzen stellte zudem heraus, dass die Initiative dazu beitragen könne, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. Durch authentische Einblicke in verschiedene Berufsfelder können Jugendliche bereits vor dem Einstieg in eine Ausbildung realistische Vorstellungen von Berufen und Tätigkeiten entwickeln.

Im Rahmen der Veranstaltung stellte Marion Großschopf von der Regionalagentur Mittlerer Niederrhein außerdem das Angebot „Azubi Train – KI in der Ausbildung Nordrhein-Westfalen“ vor. Das kostenlose KI-Lernangebot richtet sich an Auszubildende und Ausbildende in Nordrhein-Westfalen und bietet Möglichkeiten, Künstliche Intelligenz für die Ausbildung zu nutzen.
Die gut besuchten Verteilerkonferenzen und zahlreichen Termine in den Schulen unterstreichen den Erfolg von „Wirtschaft pro Schule“ und zeigen die Bedeutung praxisorientierter beruflicher Orientierung im Rahmen der Landesinitiative „Kein Anschluss ohne Abschluss“ (KAoA).

Die Teilnahme an „Wirtschaft pro Schule“ ist kostenfrei. Schulen und Unternehmen, die Interesse an einer Teilnahme haben, können sich per E-Mail an Nils Matzen von der Kommunalen Koordinierungsstelle KAoA (nils.matzen@rhein-kreis-neuss.de) wenden. Weitere Informationen zu den nächsten Veranstaltungen gibt es unter dem Link www.wirtschaftproschule.de.

Kein Abschluss ohne Anschluss – mit diesem Ziel organisiert Nordrhein-Westfalen landesweit den Übergang Schule-Beruf. Die Kommunalen Koordinierungen bündeln die Aktivitäten beruflicher Orientierung und gezielter Förderangebote vor Ort und koordinieren die Umsetzung in den Regionen mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union. Weitere Informationen zu KAoA gibt es unter dem Link www.mags.nrw/uebergang-schule-beruf-startseite.

Ansprechpersonen

Nils Matzen
Oberstraße 91
41460 Neuss

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Telefon:+49 (0) 2131 928-4027
Telefax:+49 (0) 2131 928-4099

E-Mail:nils.matzen@rhein-kreis-neuss.de

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Rhein-Kreis Neuss: Pressemeldungen aus dem Jahr 2026