Es müssen nicht immer die „ganz großen Themen“ sein, damit die Bürgerinnen und Bürger sich lebhaft an den regelmäßigen Ortsteilgesprächen der Gemeinde Rommerskirchen beteiligen. Die jüngste Auflage im Alten Rathaus machte hiervon keine Ausnahme: Rund 40 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum Gespräch mit Bürgermeister Dr. Martin Mertens und dem Team der Verwaltung.
„Es macht immer wieder Spaß, mit den Leuten zu diskutieren. Kleinere Probleme können wir im Zuge der Ortsteilgespräche meist sofort lösen, bei größeren ist es in den meisten Fällen möglich, sich auf eine konkrete Marschroute zu verständigen“, sagt Martin Mertens, der die Ortsteilgespräche nach seinem Amtseintritt 2014 eingeführt hatte.
Eine nennenswerte Vergrößerung des Orts wird es nach dem inzwischen abgeschlossenen Projekt des Baugebiets Im Kamp nicht geben – die Regionalplanung des Landes sieht dies nicht vor.
Ein Dauerbrenner bleibt die Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung bereits vor der Ortseinfahrt aus Richtung Widdeshoven in der Nähe des Neubaugebiets wie der Kindertagesstätte Pfauenland – hier ist das Straßenverkehrsamt des Rhein-Kreises Neuss zuständig, das sich vor wenigen Jahren gegen eine solche Lösung Geschwindigkeitsproblematik in diesem Bereich ausgesprochen hatte.
Der Kreis ist auch zuständig für den seit etlichen Jahren vor Ort gewünschten Radweg entlang der L69 zwischen Widdeshoven und Wevelinghoven – beim Kreis war dieses Projekt für 2025 geplant. Das „Café Zeitlos“ in der ehemaligen Gärtnerei Olligs würde sich auch weiterhin auf finanzielle Unterstützung seitens der Gemeinde freuen: 2025 hatte es für dessen Arbeit einen Zuschuss in Höhe 400 Euro gegeben.
Beklagt wurde, dass von einigen Autofahrern die Wirtschaftswege rund um Widdeshoven genutzt werden, ohne dass dabei sonderlich rücksichtsvoll mit Spaziergängern umgegangen würde.
Eine wichtige Rolle spielte schließlich auch der Bau einer neuen Turnhalle, für die der Rat inzwischen die Weichen gestellt hat.
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