Bildung
| 15.07.2026
50 Lehrkräfte aus dem Rhein-Kreis Neuss lernten in dieser Woche im Kreishaus Neuss, wie lebensrettende Wiederbelebung funktioniert. Auf Einladung des Regionalen Bildungsbüros des Rhein-Kreises Neuss führte Herr Dr. Matthias Laufenberg, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin am Rheinland Klinikum Lukaskrankenhaus in Neuss, den Reanimationskurs durch. Er gab aktuelle Tipps zur Laienreanimation und trainierte kurz die Abläufe mit den Teilnehmenden. Gleichzeitig erklärte er, wie Lehrkräfte das erlernte Wissen an Schülerinnen und Schüler weitergeben können.
Hintergrund des Kurses ist der neue Runderlass „Verpflichtung zur Ausbildung von Schülerinnen und Schülern in Laienreanimation ab Klasse 7“. Ab dem Schuljahr 2026/27 wird der Reanimationsunterricht an Schulen im Bereich der Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen verpflichtend eingeführt. Jede Schülerin und jeder Schüler soll mindestens einmal in den Klassen 7, 8 oder 9 eine Schulung zur Laienreanimation im Umfang von 90 Minuten erhalten. Damit der Reanimationsunterricht flächendeckend und zuverlässig umgesetzt werden kann, sollen alle Schulen mit Sekundarstufe I im Rhein-Kreis Neuss spätestens im Laufe des Schuljahres 2026/27 über jeweils zwei entsprechend geschulte Lehrkräfte verfügen. Grundsätzlich unterstützt die Bezirksregierung Köln bei der Implementation und Umsetzung des Runderlasses. Allerdings möchte das Regionale Bildungsnetzwerk des Rhein-Kreises Neuss Ihren Schulen ein zusätzliches Angebot mit diesem Laienreanimationskurs anbieten.
Die Idee zum Laienreanimationskurs entsprang aus dem „Netzwerk Gesunde Schule“, einer gemeinsamen Kooperation des Amts für Schulen und Kultur sowie des Gesundheitsamts des Rhein-Kreises Neuss.
Hier findet ihr den Originalbeitrag
Rhein-Kreis Neuss: Pressemeldungen aus dem Jahr 2026
