Düsseldorf/Grevenbroich/Rommerskirchen, 04. Mai 2023
Kraftwerksstandort Neurath
Bestandsbericht bescheinigt Standort hohes Potenzial
Entwicklung eines Strukturkonzeptes in 2023

Potenziale und mögliche Einschränkungen herauszuarbeiten, das war das Ziel der PSW mit
der Bestandsaufnahme des Kraftwerksstandortes Neurath. Die Bestandsaufnahme ist fertig,
nun geht es weiter voran: Der Fahrplan für die Entwicklung eines Strukturkonzeptes in
diesem Jahr steht.
Seit Mai 2022 hat das Team der Perspektive.Struktur.Wandel GmbH (PSW) mit der Gemeinde
Rommerskirchen und der Stadt Grevenbroich die Bestandsaufnahme erarbeitet. Diese liegt jetzt vor
und liefert Erkenntnisse und Fakten über die Anbindung des Areals an die Strom- und
Wasserversorgung, die verkehrliche Erschließung inklusive der Potenziale und Einschränkungen für
künftige Nutzungen. Damit ist nun der erste Meilenstein erreicht.
Über die Bestandsaufnahme, die Stärken und Schwächen des Standortes sowie die Chancen und
Risiken informierten Henk Brockmeyer, Marcel Martin und Benjamin Vossen von der PSW am
27.04.2023 den Ausschuss für Stadtentwicklung und Strukturwandel der Gemeinde
Rommerskirchen sowie am 03.05.2023 den Ausschuss für Strukturwandel, Arbeit, Digitalisierung
und Innovation der Stadt Grevenbroich. Im Fazit überwiegen deutlich die Stärken und die Chancen
für die Entwicklung der rund 180 Hektar großen Fläche. Neben der schnellen Verfügbarkeit von
Teilflächen punktet der Standort insbesondere mit einem leistungsstarken Stromanschluss für
spätere gewerbliche und industrielle Nutzungen.
PSW und Kommunen entwickeln Ziele und Standortkriterien Hand in Hand
Dr. Martin Mertens zufolge müssen mit dem Ausstieg aus der Braunkohleverstromung „innovative
und gut bezahlte Arbeitsplätze einhergehen. Deshalb arbeiten wir mit dem Land NRW und RWE im
Rahmen der PSW gemeinsam daran, dass sich an den Kraftwerksstandorten innovative
Unternehmen niederlassen“ so der Bürgermeister der Gemeinde Rommerskirchen. Klaus Krützen,
Bürgermeister der Stadt Grevenbroich fügt hinzu: „Der Abschluss der Bestandsaufnahme und die
Workshops zur Erstellung des Strukturkonzepts sind weitere, wichtige Schritte, um den
Strukturwandel erfolgreich gestalten zu können. Unser Ziel ist es, die Kraftwerksflächen am Standort
Neurath in eine gewerblich-industrielle Nachnutzung zu überführen, die gut bezahlte und
nachhaltige Arbeitsplätze schafft. Das Besondere daran: Das große Entwicklungspotenzial der
Flächen heben alle Partner gemeinsam.“
Ausblick:
Darüber hinaus stellten die drei Vertreter der PSW das Arbeitsprogramm für das Jahr 2023 vor, an
dessen Ende ein von allen Beteiligten getragenes Strukturkonzept stehen soll. In mehreren
Arbeitsetappen werden Qualitätskriterien und Ideen in erste Entwürfe gegossen, und anschließend
weitere externe Gutachten zur Klärung der Machbarkeit beauftragt. Wie bei den anderen PSWStandorten, unterstützen auch hier interdisziplinäre Expertenteams den Prozess.
Aurélia Ölbey
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