Fußverkehrs-Check 2022: Jetzt bewerben

Zu Fuß zu gehen ist nicht nur umweltfreundlich, sondern es trägt auch zur Gesundheit
bei. Deshalb setzt sich das Land Nordrhein-Westfalen dafür ein, dass in Städten und
Gemeinden Fußwege gut und sicher sind. Mithilfe des „Fußverkehrs-Check“ des
Zukunftsnetzes Mobilität NRW können sich Städte, Kreise und Gemeinden fokussiert
diesem Thema widmen. Nun geht es in die nächste Runde: Ab sofort können
Kommunen, die Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW sind, ihre Bewerbung um
einen „Fußverkehrs-Check“ einreichen. Die Landtagsabgeordnete Heike Troles ruft die
Gemeinde Rommerskirchen auf, sich noch bis zum 25. Februar 2022 zu bewerben:
„Ob zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder zum Sport – um von A nach B zu
kommen, ist der Fußweg Teil unseres Alltags. Fußgängerfreundlich gestaltete Wege
sind daher von besonderer Bedeutung, um die Lebensqualität der Menschen vor Ort
zu steigern. Dafür unterstützt die Landesregierung die Kommunen in NordrheinWestfalen mit den Fußverkehrs-Checks. Rommerskirchen, als Mitglied im
Zukunftsnetz Mobilität NRW, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen. “
Das Besondere am „Fußverkehrs-Check“ ist sein partizipatives Format. Gemeinsame
Workshops und Begehungen bringen Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung und Politik
zusammen, um das Gehen in der Kommune attraktiver zu machen. Diese Begehungen
auf zuvor abgestimmten Routen bilden das Kernstück. Nach den Begehungen vor Ort
folgen eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans
mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und
Experten erarbeitet werden.

Landtag Nordrhein-Westfalen
H e i k e T r o l e s MdL
Sprecherin für Frauen und Gleichstellung
der CDU-Landtagsfraktion

Feuerwehr Grevenbroich

FW Grevenbroich: Erasmus-Gymnasium nach Brandalarm geräumt / Lange Suche nach Alarmursache, keine Verletzten, Paralleleinsatz fordert weitere Kräfte

 

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Grevenbroich (ots)

(FW Grevenbroich) Zwei knapp zeitversetzte Alarme forderten am Freitagmittag (14.1.) die Kräfte der Grevenbroicher Feuerwehr. Zunächst hatten Anrufer gegen 12:15 Uhr per Notruf die Kreisleitstelle informiert, dass im Gebäude des Erasmus-Gymnasiums an der Röntgenstraße ein Brandalarm ausgelöst worden sei. Wegen des hohen Schadenspotenzials entsandte die Leitstelle die Kräfte der hauptamtlichen Wache und drei ehrenamtliche Löscheinheiten sowie mehrere Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes zur Schule in der Grevenbroicher Innenstadt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr, nur wenige Minuten nach dem Alarm, war das Gebäude bereits geräumt. Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte befanden sich auf Sammelplätzen im Freien. Eine Rauchentwicklung oder gar ein Feuer waren nicht festzustellen, wohl aber der durchdringende Räumungsalarm in der Schule deutlich zu hören. Im Tableau der Brandmeldeanlage der Schule wurde dennoch keine Auslösung eines Rauchmelders angezeigt.

Daraufhin ließ der Einsatzleiter durch mehrere Trupps sämtliche Räume in allen Etagen des Gebäudes kontrollieren. Nach längerer Suche fanden Kräfte schließlich einen ausgelösten Druckknopfmelder, über den der Alarm vermutlich manuell ausgelöst worden war. Ein Brandherd oder eine andere Ursache für den Alarm waren hingegen nicht zu finden. Während der Erkundung durch die Feuerwehr im Gebäude, sichteten Kräfte des Rettungsdienstes die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal. Alle blieben unverletzt.

Nach rund einer Dreiviertelstunde, als alle Risiken ausgeschlossen waren, konnten die Evakuierten das Gymnasium wieder betreten und den Unterricht fortsetzen. Gegen 13:10 war der Einsatz an der Schule für die Kräfte des Hauptamtes sowie der Löscheinheiten aus Stadtmitte, Wevelinghoven und Gustorf beendet.

Noch während die Erkundung in der Schule lief, hatten Autofahrer der Leitstelle eine Ölspur gemeldet, die sich vom Grevenbroicher Ortsteil Barrenstein in Richtung der Bundesstraße 59 erstrecken sollte. Um die Situation zu erkunden und mögliche Unfall- oder Umweltgefahren zu entschärfen, alarmierten die Leitstellenbeamten daraufhin zusätzlich die ehrenamtliche Löscheinheit aus Frimmersdorf/Neurath nach Barrenstein.

Die Ehrenamtler kontrollierten die Ausdehnung, entschärften die auf der Muchhausener Straße und dem Barrensteiner Weg verlaufende Ölspur mit Bindemittel und stellten so die Verkehrssicherheit so wieder her. Gegen 13:30 Uhr war auch dieser Einsatz beendet. Ein Verursacher war nicht festzustellen.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Grevenbroich – Presseteam
Thomas Kuhn – Telefon: 01567/8313118
E-Mail: FW-Presse_Grevenbroich@outlook.com
https://www.grevenbroich.de/rathaus-buergerservice/feuerwehr/

Original-Content von: Feuerwehr Grevenbroich, übermittelt durch news aktuell

Link zum Neujahrsempfang: https://www.youtube.com/watch?v=qsLM0AA7knQ
Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden Sie zu YouTube weitergeleitet. Dabei werden personenbezogene Daten übermittelt.

Zum Gewinnspiel: Bitte listen Sie die einzelnen Preise und Stichworte auf und senden diese in einer E-Mail an gewinnspiel@grevenbroich.de mit Ihren Kontaktdaten bis zum 31. Januar 2022.

Teilnahme ab 18 Jahren!

Unter allen gültigen Einsendungen lost Bürgermeister Klaus Krützen Anfang Februar den/ die Gewinner*in aus. Diese*r wird über die sozialen Medien der Stadt Grevenbroich bekannt gegeben und entsprechend benachrichtigt. Das Gewinnspiel wird in keiner Weise von YouTube gesponsert, unterstützt oder organisiert. Ansprechpartner und Verantworlticher ist allein die Stadt Grevenbroich. Sie können gerne den YouTube-Kanal der Stadt Grevenbroich abonnieren und einen Kommentar zum digitalen Neujahrsempfang schreiben.

Bildung
| 14.01.2022

Das Berufsbildungszentrum (BBZ) Hammfelddamm in Neuss erhält ein CNC-Bearbeitungszentrum. Hier erlernen die Auszubildenden im Tischlerhandwerk in Zukunft den Umgang mit der CNC-Technik. Die Abkürzung Computerized Numerical Control (CNC) steht für den Einsatz von Steuerungstechnik, um Werkstücke mit hoher Präzision auch für komplexe Formen automatisch herzustellen. Der Kreistag hat sich einstimmig für die Einrichtung dieses CNC-Bearbeitungszentrums ausgesprochen. Das Geld für die Einrichtung eines Bearbeitungszentrums an dem BBZ am Hammfelddamm kommt aus Mitteln aus dem Digitalpakt.

Derzeit erlernen die zukünftigen Tischler zum Teil in den Betrieben den Umgang mit der CNC-Technik. Aber nicht alle Unternehmen verfügen über die entsprechenden Voraussetzungen. Schulleiter Edelbert Jansen freut sich, dass somit an seiner Schule Auszubildende noch besser an moderne Handwerkstechniken herangeführt werden können. „Die Digitalisierung hat unmittelbare Auswirkungen auch auf unsere Berufsfelder. Die CAD-Programmierung ist bereits Unterrichtsinhalt, und mit dem zusätzlichen Angebot zur Schulung in CNC-Technik machen wir Handwerksberufe für junge Nachwuchskräfte noch attraktiver“, sagt Jansen.

Die Einrichtung des CNC-Bearbeitungszentrums bietet darüber hinaus die Möglichkeit, in Kooperation mit der Tischlerinnung Rhein-Kreis Neuss Schulungen für Betriebe im Rhein-Kreis Neuss anzubieten. Umfassende Konzepte für mehrtägige Schulungen im CNC-Verfahren liegen bereits vor und könnten unkompliziert umgesetzt werden. Damit würden aufwändige Schulungen bei externen Anbietern entfallen. Uwe Köhler, Obermeister der Innung, und Geschäftsführer Klaus Koralewski begrüßen ausdrücklich die Einrichtung des CNC-Bearbeitungszentrums. „Dadurch wird zum einen die schulische Ausbildung auf den neuesten Stand der Technik gebracht, zum anderen präsentiert sich unser Handwerk modern und digital“, heißt es in der Stellungnahme der Tischlerinnung. Der Beruf des Tischlers bzw. Schreiners sei in den letzten Jahren in der digitalen Welt angekommen und beinhalte neben der Beherrschung handwerklicher Techniken auch die Bedienung von computerbasierten Programmen und Maschinen. „Heimische Betriebe profitieren von den Schulungsmöglichkeiten, und qualifizierte Kräfte für ein modernes Handwerk stärken den Wirtschaftsstandort Rhein-Kreis Neuss“, betonen die Vertreter der Tischlerinnung.

Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

Dormagen (ots)

Am Donnerstag (13.01.), gegen 14:00 Uhr, betrat ein 28 Jahre alter Mann den Fachbereich Integration der Stadtverwaltung am Paul-Wierich-Platz in Dormagen. Da er keinen 3G-Nachweis erbringen konnte, sollte er nach der Übergabe eines Briefes an eine der Mitarbeiterinnen die Räumlichkeiten wieder verlassen.
Nach ersten Erkenntnissen holte der 28-jährige Asylbewerber daraufhin eine Plastikflasche aus seinem Rucksack und bespritzte die anwesenden Mitarbeiterinnen mit Benzin. Nachdem der Mann auch sich mit der Flüssigkeit übergossen hatte, holte er ein Feuerzeug hervor und hielt es drohend in Richtung der Angestellten.
Durch weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung konnte er überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und später in eine Fachklinik eingewiesen.
Bei ihm wurden geringe Mengen eines Betäubungsmittel aufgefunden, zudem ergab ein Drogenvortest Hinweise auf den Konsum des Rauschgifts THC (Wirkstoff der Hanfpflanze). Nach der Entnahme einer Blutprobe erwartet ihn nun ein Strafverfahren.
In dem Brief hatte der Bewohner einer kommunalen Unterbringungseinrichtung gefordert, in einem Einzelzimmer untergebracht zu werden oder sich andernfalls das Leben nehmen zu wollen.
Drei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung wurden leicht verletzt. Sie erlitten Augen- und Atemwegsreizungen, die eine ambulante ärztliche Behandlung erforderlich machten. Der Mann hatte circa einen Liter der brennbaren Flüssigkeit in dem Büroraum verspritzt, der anschließend durch Kräfte der Feuerwehr Dormagen gelüftet wurde.

Rückfragen von Pressevertretern bitte an:

Der Landrat des
Rhein-Kreises Neuss als
Kreispolizeibehörde
-Pressestelle-
Jülicher Landstraße 178
41464 Neuss
Telefon: 02131/300-14000
02131/300-14011
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Original-Content von: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss, übermittelt durch news aktuell

Die NEW strebt an, die öffentliche Ladeinfrastruktur für E-Autos deutlich auszubauen. An welchen Standorten Ladesäulen im Netzgebiet des Unternehmens platziert werden, darüber können Bürgerinnen und Bürger ab sofort mitentscheiden. „Aus unserer Erfahrung wissen die Kunden und Kundinnen meistens selbst am besten, welche Standorte besonders geeignet sind“, sagt Johannes Vieten Kompetenzcenterleiter Ladelösungen & PV/Speicher bei der NEW. „Wir bekommen dadurch einen besseren Überblick, wo viele E-Autos unterwegs sind, und können mögliche Lücken in der Infrastruktur sinnvoll schließen. Das ist vor allem für diejenigen Bürger und Bürgerinnen interessant, die vielleicht selbst gar nicht die Möglichkeit haben, sich eine eigene Ladeinfrastruktur zu installieren.“

An der Abstimmung kann sich grundsätzlich jeder beteiligen. Der Prozess funktioniert dabei über eine interaktive Karte, die über die Website e-laden zur Verfügung gestellt wird. Neue Standorte können darauf mit einem Pin vermerkt werden. Ob die vorgeschlagenen Standorte realisierbar sind, überprüft die Abteilung Ladelösungen im Nachgang. Falls ja, wird der jeweilige Standort für die Abstimmung freigeschaltet. Andere

Bürgerinnen und Bürger können nun abstimmen, ob sie den Standort ebenfalls unterstützen. Hierfür können sie ein „Like“ oder „Dislike“ abgeben und Kommentare hinterlassen.

Die Internetseite, auf der die Bürgerinnen und Bürger abstimmen können, lautet: https://www.e-laden.de/meine-wunschladesäule. Aufgrund der zeitintensiven Auswertung rechnet die NEW damit, dass die ersten Wunschladesäulen 2023 gebaut werden können

Corona
| 13.01.2022

Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 2 720 Personen (Vortag: 2 563) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Aufgrund ihrer Erkrankung mit dem Coronavirus befinden sich aktuell 19 Personen (Vortag: 19) in einem Krankenhaus. Unverändert 424 Personen sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Kreisweit 31 086 Personen (Vortag: 30 840) sind wieder von der Infektion genesen.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 218,4 (Vortag: 220,6). Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in 623 Fällen (Vortag: 586) die Omikron-Variante und in 205 Fällen (Vortag: 242) die Delta-Variante nachgewiesen. Hierbei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung. An anderen Stellen entnommene Proben werden nicht immer hierauf untersucht.

Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 34 230 (Vortag: 33 827) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 2 720 Infizierten gehören 589 (Vortag: 589) der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 1 695 Personen (Vortag: 1 782) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

  • Neuss: 1 142 (Vortag: 1 059)
  • Dormagen: 316 (Vortag: 301)
  • Grevenbroich: 338 (Vortag: 329)
  • Meerbusch: 412 (Vortag: 378)
  • Kaarst: 246 (Vortag: 243)
  • Korschenbroich: 111 (Vortag: 100)
  • Jüchen: 91 (Vortag: 93)
  • Rommerskirchen: 64 (Vortag: 60)

„Impfungen sind weiter der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie. Neben den Auffrischungsimpfungen ist es vor allem wichtig, dass sich alle noch Ungeimpften impfen lassen. Es gibt keinen Grund, noch weiter mit einer Impfung zu warten“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. „Mit jeder Impfung schützen wir auch Kinder und Vorerkrankte, für die es noch keinen Impfstoff gibt“, sagt Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder die Möglichkeit zu nutzen, sich ohne Termin bei einem der mobilen Impfangebote des Kreises oder in dessen Impfzentrum in Neuss impfen zu lassen.

Das wichtigste Ziel sei aktuell weiter, die Infektionszahlen zu senken, erläutert Petrauschke. Dies sei unerlässlich, um eine drohende Überlastung der Krankenhäuser zu vermeiden und Menschenleben zu schützen. „Jeder einzelne ist nun aufgerufen, eigenverantwortlich zu handeln und nicht unbedingt notwendige Infektionsgefahren zu vermeiden. Hierzu gehört neben einer Reduzierung von Kontakten auch, möglichst eine Maske zu tragen – sei es in der Schule, am Arbeitsplatz oder bei Kontakten in der Freizeit.

„Machen Sie auch von der Möglichkeit des kostenlosen Antigen-Schnelltest Gebrauch“, so der Landrat. „Schnelltests sind weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung und helfen dabei, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben.“

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Der Rat der Stadt Grevenbroich hat in seiner Sitzung am 13.01.2022 den Haushalt für das Jahr 2022 verabschiedet. Bürgermeister Klaus Krützen sieht darin einen großen Schritt aus der Haushaltssicherung.

Der Haushalt 2022 wurde mit Erträgen in Höhe von ca. 179 Mio. Euro und mit Aufwendungen in Höhe von 182 Mio. Euro festgesetzt. Damit weist der Haushalt ein Defizit von ca. 2,8 Mio. Euro auf. Das Investitionsvolumen beträgt 32,2 Mio. Euro. „Gemeinsam haben es Politik und Verwaltung geschafft, mit dem Haushalt 2022 einen großen Schritt aus der Haushaltssicherung zu gehen. Trotz des noch vorhandenen Defizits sind wir zuversichtlich, die Hoheit über unsere Finanzen, früher als geplant, zurückzuerlangen. Unser Ziel ist es, bereits für 2023 einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen“, erklärt Krützen.

Wesentliche Investitionen, Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen werden getätigt in

  • den Beitritt der Stadtentwicklungsgesellschaft Grevenbroich GmbH zur NEW Kommunalholding GmbH (14 Mio. Euro)
  • die Neukonzeption und Erweiterung der Grundschule Kapellen (4,6 Mio. Euro)
  • die Planungskosten der 3. Gesamtschule (1 Mio. Euro)
  • die neue Obdachlosenunterkunft (1 Mio. Euro)
  • die Sanierung und den Umbau der Sportanlage Neurath (2,1 Mio. Euro)
  • die Sanierung der Grundschule einschl. Umkleide und Duschräume und der Lehrschwimmhalle Frimmersdorf (615.000 Euro)
  • die Umbaumaßnahme „Stadtumbau West“ (895.000 Euro)
  • die Erweiterung der Kita Kapellen (700.000 Euro)
  • die Erweiterung der Kita Gustorf (670.000 Euro)
  • die Sanierung des Sportplatzgebäudes Neukirchen (550.000 Euro)

Zum Haushalt 2022 setzte Krützen eine Projektgruppe ein, um einen genehmigungsfähigen Haushalt zu erarbeiten. Hierbei wurden alle Haushaltsmittel und Ansätze der Fachbereiche gesichtet, kritisch hinterfragt und auf Plausibilität geprüft. Als ein wichtiges Ergebnis dieser Gespräche konnte das Ausbleiben der noch im Haushalt 2021 eingeplanten weiteren Erhöhung der Grundsteuer B vermeldet werden.

Die Stadt Grevenbroich befindet sich seit dem Jahr 2014 in einem Haushaltssicherungskonzept, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt langfristig zu sichern. Das Haushaltssicherungskonzept wird durch einen Sanierungsplan und die dazugehörigen Maßnahmen verfolgt. Spätestens im Jahr 2024 muss der städtische Haushalt ausgeglichen sein.

Soziales
| 13.01.2022

Was ist eine angemessene Miete? Diese Frage ist für Hartz IV-Empfänger oder im Rahmen der Grundsicherung im Alter von Bedeutung für die Übernahme der Mietkosten durch das Job-Center oder die Sozialämter. Verbindliche Antworten darauf gibt der vom Rhein-Kreis Neuss als Träger der Sozialhilfe 2011 erstmals vorgelegte „grundsicherungsrelevante Mietspiegel“. Nachdem vom Kreis wieder eine komplett neue Analyse der Situation am Wohnungsmarkt in Auftrag gegeben worden war, hat der Kreistag im Dezember einen neuen Mietspiegel mit angepassten Mietobergrenzen verabschiedet, der ab Februar gelten wird.

Neu ist beim grundsicherungsrelevanten Mietspiegel die Erhebungsgrundlage: „Die aktualisierte Auflage beruht ausschließlich auf Angebotsmieten. Mit der neuen Methode greifen wir die aktuelle Rechtsprechung auf, was zur Folge haben wird, dass die Mietobergrenzen ebenso ansteigen werden wie die Sozialleistungen des Kreises“, erläutert Kreisdirektor und Kreissozialdezernent Dirk Brügge. Der erwartete Mehraufwand soll bei 1,2 Millionen Euro für die Kosten der Unterkunft und Heizung liegen. Die Bundesbeteiligung liegt derzeit bei 62,8 Prozent.

Wie Brügge betont, seien im Rhein-Kreis Neuss vor allem aber auch verstärkte Anstrengungen zur Schaffung von neuem Wohnraum erforderlich – besonders im günstigen und mittleren Preissegment. Hierzu soll die Service- und Koordinierungsgesellschaft für preisgünstigen und bezahlbaren Wohnraum im Rhein-Kreis Neuss einen Beitrag leisten, die in diesen Tagen an den Start geht.

Mit der Erhebung der aktuellen Daten zum grundsicherungsrelevanten Mietspiegel hat der Rhein-Kreis Neuss erstmalig das Unternehmen empirica ag aus Bonn beauftragt. Als Datengrundlage dienten anders als bisher ausschließlich Mieten auf dem Wohnungsmarkt verfügbarer Wohnungen. Ausgewertet wurden über 11 600 solcher Angebotsmieten für die Jahre 2019 und 2020, davon rund 1 200 von Wohnungsunternehmen.

Dabei wurde das Kreisgebiet in sechs Vergleichsräume eingeteilt: Meerbusch, Neuss, Kaarst, Dormagen, Grevenbroich/Rommerskirchen und Korschenbroich/Jüchen. Für einen Zwei-Personen-Haushalt zum Beispiel reicht die Spanne der Neufestsetzungen von maximal 689 Euro Bruttokaltmiete in Meerbusch bis 569 Euro in Grevenbroich/Rommerskirchen.

Ein Novum bei der Neuauflage des grundsicherungsrelevanten Mietspiegels ist auch die Möglichkeit, den unangemessenen Teil einer Bruttokaltmiete durch niedrige Heizkosten zu kompensieren. So kann bei auffallend niedrigen Heizkosten ein Klimabonus gewährt werden. Das heißt, dass hier im Einzelfall auch Bruttokaltmieten, die die Angemessenheitsgrenze überschreiten, dennoch akzeptiert werden können und so besonders umweltfreundliche Immobilien gefördert werden. Mit diesem Konzept wird auch dem Klimaschutz und der Nachhaltigkeit Rechnung getragen.

Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

Dormagen (ots)

In der Zeit von Dienstag (11.01.), 17:00 Uhr, bis Mittwoch (12.01.), 18:00 Uhr, entwendeten Unbekannte an der Krefelder Straße einen weißen Kleinwagen vom Typ Hyundai i10. Das Fahrzeug hatte zur Tatzeit das Kennzeichen NE-SB 221.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den Verbleib des Fahrzeugs geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02131 300-0 beim Kriminalkommissariat 14 zu melden.

Tipps zum Schutz vor Diebstahl rund ums Kraftfahrzeug gibt die Polizei unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/sicherheit-rund-ums-fahrzeug/.

Rückfragen von Pressevertretern bitte an:

Der Landrat des
Rhein-Kreises Neuss als
Kreispolizeibehörde
-Pressestelle-
Jülicher Landstraße 178
41464 Neuss
Telefon: 02131/300-14000
02131/300-14011
02131/300-14013
02131/300-14014
Telefax: 02131/300-14009
Mail: pressestelle.neuss@polizei.nrw.de
Web: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw

Original-Content von: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss, übermittelt durch news aktuell

Am Samstag, 15. Januar 2022, bietet die Koordinierende Covid-Impfeinheit des Rhein-Kreises Neuss von 10:00 bis 15:00 Uhr ein mobiles Impfangebot. Geimpft wird im Schützenverein, Bruchstraße 21, 41517 Grevenbroich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Geimpft wird mit dem mRNA-Impfstoff des Herstellers Moderna sowie dem nur für Personen ab 18 Jahren zugelassenen Vakzin von Johnson & Johnson. Eine Booster-Impfung ist für alle Personen möglich, die mindestens 12 Jahre alt sind und deren zweite Impfung drei Monate oder länger zurückliegt. Eine Impfung schon frühestens vier Wochen nach der zweiten Impfstoffdosis ist ausschließlich für immundefiziente Personen mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort zulässig.

Auch Haus- und Fachärzte sowie das Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss am Hammfelddamm in Neuss bieten Impfungen an. Das Impfzentrum ist täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Nur für Impfungen von 5-11 jährigen ist es hier notwendig, vorab einen Termin unter imp.gotzg.de zu vereinbaren. Voraussichtlich bis Ende Januar werden im Impfzentrum Erst-, Zweit- und Drittimpfungen angeboten. BioNTech kann aufgrund der begrenzten Kapazitäten aktuell ausschließlich im Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss in der Hammfeldhalle am Berufskolleg für Technik und Informatik in der Regel nur bei allen Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren sowie Schwangeren geimpft werden.

Impfwillige müssen lediglich ihren Lichtbildausweis mitbringen. Zudem soll möglichst der ausgefüllte Anamnese- und Einwilligungsbogen für einen mRNA-Impfstoff (BioNTech/Moderna) oder einen Vektor-Impfstoff (Johnson & Johnson) und – insbesondere bei Auffrischimpfungen – ein Impfausweis vorgelegt werden. Für die Booster-Impfungen ist lediglich der Einwilligungsbogen erforderlich. Die Unterlagen sind online unter www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung verfügbar, können aber auch vor Ort ausgefüllt werden. Darüber hinaus ist bei Kindern und Jugendlichen im Alter von zwölf bis 15 Jahren die Einwilligung eines Sorgeberechtigten nötig.

Auf der Homepage des Kreises findet sich unter www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung eine ständig aktualisierte Übersicht über alle mobilen Impfangebote.

Am Montag, 17. Januar 2022, bietet die Koordinierende Covid-Impfeinheit des Rhein-Kreises Neuss von 09:00 bis 16:00 Uhr ein mobiles Impfangebot. Geimpft wird im Grevenbroicher Montanushof „Reformhaus“, Ostwall 31, 41515 Grevenbroich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Geimpft wird mit dem mRNA-Impfstoff des Herstellers Moderna sowie dem nur für Personen ab 18 Jahren zugelassenen Vakzin von Johnson & Johnson. Eine Booster-Impfung ist für alle Personen möglich, die mindestens 12 Jahre alt sind und deren zweite Impfung drei Monate oder länger zurückliegt. Eine Impfung schon frühestens vier Wochen nach der zweiten Impfstoffdosis ist ausschließlich für immundefiziente Personen mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort zulässig.

Auch Haus- und Fachärzte sowie das Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss am Hammfelddamm in Neuss bieten Impfungen an. Das Impfzentrum ist täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Nur für Impfungen von 5-11 jährigen ist es hier notwendig, vorab einen Termin unter imp.gotzg.de zu vereinbaren. Voraussichtlich bis Ende Januar werden im Impfzentrum Erst-, Zweit- und Drittimpfungen angeboten. BioNTech kann aufgrund der begrenzten Kapazitäten aktuell ausschließlich im Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss in der Hammfeldhalle am Berufskolleg für Technik und Informatik in der Regel nur bei allen Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren sowie Schwangeren geimpft werden.

Impfwillige müssen lediglich ihren Lichtbildausweis mitbringen. Zudem soll möglichst der ausgefüllte Anamnese- und Einwilligungsbogen für einen mRNA-Impfstoff (BioNTech/Moderna) oder einen Vektor-Impfstoff (Johnson & Johnson) und – insbesondere bei Auffrischimpfungen – ein Impfausweis vorgelegt werden. Für die Booster-Impfungen ist lediglich der Einwilligungsbogen erforderlich. Die Unterlagen sind online unter www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung verfügbar, können aber auch vor Ort ausgefüllt werden. Darüber hinaus ist bei Kindern und Jugendlichen im Alter von zwölf bis 15 Jahren die Einwilligung eines Sorgeberechtigten nötig.

Auf der Homepage des Kreises findet sich unter www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung eine ständig aktualisierte Übersicht über alle mobilen Impfangebote.

Am 16. Januar 2022 bietet der Rhein-Kreis Neuss gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen, der kassenärztlichen Vereinigung und den Hilfsorganisationen erneut den „Booster-Sonntag“ an. In allen acht Kommunen gibt es von 10:00 – 17:00 Uhr ein Impfangebot bei den Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen möglich sind. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. In Grevenbroich wird an der Alten Feuerwache, Schloßstraße 12, geimpft.

Geimpft wird mit dem mRNA-Impfstoff des Herstellers Moderna sowie dem nur für Personen ab 18 Jahren zugelassenen Vakzin von Johnson & Johnson. Eine Booster-Impfung ist für alle Personen möglich, die mindestens 12 Jahre alt sind und deren zweite Impfung drei Monate oder länger zurückliegt. Eine Impfung schon frühestens vier Wochen nach der zweiten Impfstoffdosis ist ausschließlich für immundefiziente Personen mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort zulässig.

Auch Haus- und Fachärzte sowie das Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss am Hammfelddamm in Neuss bieten Impfungen an. Das Impfzentrum ist täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Nur für Impfungen von 5-11 jährigen ist es hier notwendig, vorab einen Termin unter imp.gotzg.de zu vereinbaren. Voraussichtlich bis Ende Januar werden im Impfzentrum Erst-, Zweit- und Drittimpfungen angeboten. BioNTech kann aufgrund der begrenzten Kapazitäten aktuell ausschließlich im Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss in der Hammfeldhalle am Berufskolleg für Technik und Informatik in der Regel nur bei allen Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren sowie Schwangeren geimpft werden.

Impfwillige müssen lediglich ihren Lichtbildausweis mitbringen. Zudem soll möglichst der ausgefüllte Anamnese- und Einwilligungsbogen für einen mRNA-Impfstoff (BioNTech/Moderna) oder einen Vektor-Impfstoff (Johnson & Johnson) und – insbesondere bei Auffrischimpfungen – ein Impfausweis vorgelegt werden. Für die Booster-Impfungen ist lediglich der Einwilligungsbogen erforderlich. Die Unterlagen sind online unter www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung verfügbar, können aber auch vor Ort ausgefüllt werden. Darüber hinaus ist bei Kindern und Jugendlichen im Alter von zwölf bis 15 Jahren die Einwilligung eines Sorgeberechtigten nötig.

Auf der Homepage des Kreises findet sich unter www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung eine ständig aktualisierte Übersicht über alle mobilen Impfangebote.

Im Rahmen der Aktion „Grevenbroich – da blüht dir was!“ wurde am 12.01.2022 in der Kita St. Martinus in Grevenbroich-Wevelinghoven ein Apfelbaum gepflanzt.

Die Stadt Grevenbroich soll grüner, bunter und vor allem insektenfreundlicher werden. Vor diesem Hintergrund wurde im Frühjahr 2021 die Gemeinschaftsaktion „Grevenbroich, da blüht dir was!“ vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND e.V.) – Landesverband NRW, der Stadt Grevenbroich, den Stadtbetrieben Grevenbroich AöR (SBG) und dem Stadtmarketing Grevenbroich e.V. initiiert. Bürgerinnen und Bürger konnten eine Baumscheibe bepflanzen oder eine Gieß-Patenschaft übernehmen und so zur Verschönerung ihres direkten Umfelds beitragen.

Auch die Kita St. Martinus beteiligte sich an der Aktion und bepflanzte und pflegte eine Baumscheibe auf dem Kita-Gelände. Als Preis für dieses Engagement erhielt die Kita vom BUND einen Apfelbaum, der von den Kindern direkt eingepflanzt wurde. Auch die Vorständin der SBG Monika Stirken-Hohmann und der 2. stv. Bürgermeister Dr. Peter Cremerius griffen zum Spaten. Ebenfalls anwesend waren die Geschäftsführerin vom Stadtmarketing Grevenbroich e.V. Andrea Istas und Rolf Behrens vom BUND e.V.

| 12.01.2022

Wer zu den Geburtsjahrgängen 1953 bis 1958 gehört und noch einen grauen oder rosa Führerschein besitzt, sollte diesen sobald wie möglich umtauschen. Für diese Jahrgänge bietet das Straßenverkehrsamt des Rhein-Kreises Neuss bereits seit August 2021 einen speziellen Online-Dienst an. Straßenverkehrsamtsleiterin Ulrike Holz berichtet, dass dieser Service sehr gut angenommen wird: 1 400 Bürger haben das Online-Portal für den Führerscheinumtausch bereits genutzt.

Alle Informationen zum Führerschein-Umtausch finden sich auf der Internetseite des Rhein-Kreises Neuss. Wer zu den entsprechenden Jahrgängen gehört und einen Kartenführerschein beantragen will, kann dies bequem von zuhause aus erledigen. Ulrike Holz weist darauf hin, dass eine erfolgreiche Bearbeitung per Upload einfach möglich ist, wenn Kunden das Passbild, die Unterschrift und die Kopien des alten Führerscheins sowie des Ausweises in dem dafür vorgesehenen Formular hochladen.

„Wir bearbeiten die Online-Anträge vorrangig“, erläutert sie. „Dabei ist die Bearbeitungszeit sehr viel kürzer als bei den Personen, die für den Umtausch zunächst einen Termin vereinbaren müssen und dann zu uns ins Amt kommen.“ Dennoch müssen sich Kunden auf eine mehrmonatige Wartezeit einstellen, da die neuen Führerscheine im Scheckkartenformat bei der Bundesdruckerei in Berlin erstellt werden. Eine persönliche Abholung ist aufgrund einer vorgeschriebenen Identitätsprüfung weiter erforderlich.

Der Rhein-Kreis Neuss hat die Online-Anwendung für den Führerschein-Umtausch erfolgreich in Kooperation mit der ITK Rheinland und der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) hat entwickelt. Für den Umtausch erforderlich sind der bisherige Führerschein, ein gültiger Personalausweis oder Reisepass, ein biometrisches Passbild und ein unterschriebenes Kontrollblatt. Wenn der alte Führerschein nicht im Rhein-Kreis Neuss ausgestellt wurde, sollte der Kunde außerdem vorher eine Karteikartenabschrift bei dem Kreis oder der Stadt beantragen, die diesen ausgestellt hat.

Die Pflicht zum Umtausch der alten grauen und rosa Führerscheine geht in den nächsten Jahren weiter: So müssen alle Führerscheine, die vor dem 18.01.2013 ausgestellt wurden, bis 2033 gegen den neuen einheitlichen EU-Kartenführerschein umgetauscht werden. Die Umstellung erfolgt stufenweise nach Jahrgängen. Führerschein-Inhaber, deren Geburtsjahr vor 1953 liegt, haben bis zum 18. Januar 2033 Zeit, um ihren Führerschein umzutauschen. Während zurzeit die Jahrgänge 1953 bis 1958 den Online-Umtausch nutzen können, wird der Online-Service demnächst für weitere Jahrgänge angeboten. So schaltet der Rhein-Kreis Neuss das Online-Portal voraussichtlich im Laufe der dritten Kalenderwoche 2021 für die Jahrgänge 1959 bis 1964 frei, die ihren alten Führerschein bis zum 19. Januar 2023 umtauschen sollten.

Alle Informationen zum Umtausch finden sich auch auf der Internetseite des Rhein-Kreis Neuss unter www.rhein-kreis-neuss.de/rundumsauto.

Corona
| 12.01.2022

Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 2 563 Personen (Vortag: 2 370) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Aufgrund ihrer Erkrankung mit dem Coronavirus befinden sich aktuell 19 Personen (Vortag: 17) in einem Krankenhaus. Unverändert 424 Personen sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Kreisweit 30 840 Personen (Vortag: 30 733) sind wieder von der Infektion genesen.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 220,6 (Vortag: 184,1). Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in 586 Fällen (Vortag: 466) die Omikron-Variante und in 242 Fällen (Vortag: 230) die Delta-Variante nachgewiesen. Hierbei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung. An anderen Stellen entnommene Proben werden nicht immer hierauf untersucht.

Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 33 827 (Vortag: 33 527) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 2 563 Infizierten gehören 589 (Vortag: 532) der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 1 782 Personen (Vortag: 1 846) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

  • Neuss: 1 059 (Vortag: 976)
  • Dormagen: 301 (Vortag: 287)
  • Grevenbroich: 329 (Vortag: 303)
  • Meerbusch: 378 (Vortag: 335)
  • Kaarst: 243 (Vortag: 227)
  • Korschenbroich: 100 (Vortag: 98)
  • Jüchen: 93 (Vortag: 89)
  • Rommerskirchen: 60 (Vortag: 55)

„Impfungen sind weiter der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie. Neben den Auffrischungsimpfungen ist es vor allem wichtig, dass sich alle noch Ungeimpften impfen lassen. Es gibt keinen Grund, noch weiter mit einer Impfung zu warten“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. „Mit jeder Impfung schützen wir auch Kinder und Vorerkrankte, für die es noch keinen Impfstoff gibt“, sagt Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder die Möglichkeit zu nutzen, sich ohne Termin bei einem der mobilen Impfangebote des Kreises oder in dessen Impfzentrum in Neuss impfen zu lassen.

Das wichtigste Ziel sei aktuell weiter, die Infektionszahlen zu senken, erläutert Petrauschke. Dies sei unerlässlich, um eine drohende Überlastung der Krankenhäuser zu vermeiden und Menschenleben zu schützen. „Jeder einzelne ist nun aufgerufen, eigenverantwortlich zu handeln und nicht unbedingt notwendige Infektionsgefahren zu vermeiden. Hierzu gehört neben einer Reduzierung von Kontakten auch, möglichst eine Maske zu tragen – sei es in der Schule, am Arbeitsplatz oder bei Kontakten in der Freizeit.

„Machen Sie auch von der Möglichkeit des kostenlosen Antigen-Schnelltest Gebrauch“, so der Landrat. „Schnelltests sind weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung und helfen dabei, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben.“

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

In Grevenbroich besteht ein hoher Bedarf an Wohnraum. Gleichzeitig steigen die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen weiter kräftig an, wie neue Marktdaten belegen. Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen sieht deshalb die Wohnungsbaustrategie der Verwaltung bestätigt.

Wie die Rheinische Post am 11.01.2022 berichtete, stiegen die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren weiter an. Während in Düsseldorf sich der durchschnittliche Preis einer Eigentumswohnung in den letzten sieben Jahren verdoppelte, stiegen die Wohnungspreise in Grevenbroich um 86 Prozent. Allein im vergangenen Jahr ging es in Grevenbroich um weitere 29 Prozent nach oben – die dritthöchste Steigerung unter ca. 30 ausgewerteten Städten. Der Preis eines durchschnittlichen Hauses in der Landeshauptstadt ist seit 2014 um 61 Prozent gestiegen, in Grevenbroich um 88 Prozent.

In diesen Preissteigerungen sieht Bürgermeister Krützen eine weitere Bestätigung für die Strategie, den Neubau von Wohnungen in Grevenbroich weiter voranzutreiben. Denn auch die Zahlen der Wohnraumbedarfsstudie, die der Rhein-Kreis Neuss beauftragt hat, hatten sich zuletzt verschärft: Bis 2040 werden in Grevenbroich 1.979 Wohneinheiten benötigt. „Geringes Angebot bei gleichzeitig hoher Nachfrage lassen die Preise weiter steigen, wenn wir dieser Entwicklung nicht entschlossen gegensteuern. Wohnen darf in unserer Stadt kein Luxus werden. Deshalb sind wir als Verwaltung gehalten, bebaubare Flächen zu identifizieren und diese den politischen Entscheidungsträger*innen vorzuschlagen“, erklärt Krützen. Dabei erhofft sich Krützen mehr Solidarität: „Bei wirklich jeder Fläche, die wir der Politik zur Bebauung vorschlagen, entsteht Protest. Immer gibt es individuell betrachtet gute Gründe, weshalb gerade diese Fläche nicht bebaut werden soll. Aber wenn wir jedem Protest folgen würden, könnte nichts mehr gebaut werden. Deshalb kommt es immer darauf an, in der Abwägung die Interessen der Anlieger mit dem Wohnraumbedarf in Einklang zu bringen und Kompromisse zu finden. Sowohl die Ergebnisse der Studie als auch die Preissteigerungen zeigen deutlich, dass wir Baugebiete nicht ohne Grund ausweisen. Ich erhoffe mir sehr, dass die Deckung des Wohnraumbedarfs in Grevenbroich vor dem Hintergrund solch belastbaren und deutlichen Fakten mehr als eine gemeinsame Aufgabe begriffen wird.“

| 12.01.2022

Der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Dormagen widersprechen mehreren Aussagen der Bürgerinitiative Elvekum in Bezug auf einen möglichen Ausbau der Bundesstraße (B) 9. Sowohl Kreis als auch Stadt weisen explizit darauf hin, dass ein rein hypothetisch untersuchter Ausbau der B9 keine realistische Alternative zum geplanten Bau einer Autobahnanschlussstelle (AS) Delrath darstellt.

„So trivial, wie die Berichterstattung an manchen Stellen suggeriert, ist ein Ausbau der B9 leider nicht. Um den Industriestandort Silbersee wirtschaftlich lukrativ zu machen, brauchen wir den Autobahnanschluss Delrath“, erklärt Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ergänzt: „Wir haben uns sowohl von Seiten des Kreises als auch der Stadt lange und ausgiebig mit der Thematik beschäftigt und sind nach Abwägung aller Argumente zu der klaren Einschätzung gekommen, dass der neue Autobahnanschluss ein starker Impuls für den Wirtschaftsstandort Dormagen und den gesamten Rhein-Kreis Neuss wäre.“

Entgegen der ausschließlich auf die Situation an der B9 reduzierten Berichterstattung sind alle relevanten Aspekte pro und contra eines neuen Autobahnanschlusses umfangreich in die Diskussion eingebracht worden. Die maßgebende Untersuchung ist der im Jahre 2018 fortgeschriebene Verkehrsentwicklungsplan Dormagen-Nord (VEP). Die Stadt Dormagen hat hierbei sämtliche Auswirkungen der AS Delrath auf das gesamte nördliche Stadtgebiet nochmals ausführlich untersucht. Grundlage des Planfeststellungsantrages des Kreises war eine aufwendige Verkehrsuntersuchung. Diese hatte die Alternativlosigkeit des Anschlusses nachgewiesen. Dabei wurde ein möglicher Ausbau der B9 mitbetrachtet.

Die Verkehrssituation auf der B9 stellt dabei nur einen Teilaspekt dar. Als weiteres wichtiges verkehrsplanerisches Ziel wurde insbesondere auch eine Verbesserung der stark überlasteten Verkehrssituation auf der Landesstraße (L) 380/Neusser Straße in Nievenheim untersucht. Gemäß des VEP Dormagen Nord würde die Ortsdurchfahrt der Neusser Straße bei Bau der AS Delrath um ca. 5.000 Fahrzeuge pro Tag entlastet. Diese starke Entlastungswirkung setzt sich nach Süden hin über alle nachfolgenden Knotenpunkte der Neusser Straße bis hin zur AS Dormagen fort. Der VEP kommt daher nach Abwägung aller Aspekte zu einer eindeutigen Empfehlung für die AS Delrath.

Weiterhin widerspricht die Stadt der Behauptung, eine im Auftrag des Grundstückseigentümers RWE im Februar 2017 durchgeführte Verkehrsuntersuchung habe nachgewiesen, dass eine Entwicklung des Industriegebietes Silbersee auch mit Ausbaumaßnahmen in Teilbereichen der B9 und an Knotenpunkten der B9 eine verkehrliche Machbarkeit für die Entwicklung am Silbersee sicherstellen könne. Die Untersuchung hat lediglich den erforderlichen Ausbaubedarf aufgezeigt. Es wurde untersucht, mit welchen Maßnahmen unter der damals abgeschätzten Mehrbelastung eine akzeptable Verkehrsqualität (mindestens Stufe D=ausreichend) auf der B9 hergestellt werden könnte. Dabei wurde an allen Knotenpunkten ein Ausbauerfordernis um mindestens eine weitere Fahrspur festgestellt. Im Gutachten heißt es unter anderem: „Der Knotenpunkt 5 (Zinkhüttenweg/B9) erreicht trotz eines großzügigen Ausbaus im Prognose-Planfall 1A nur eine mangelhafte Verkehrsqualität (Stufe E). Aufgrund ausreichender Reserven kann diese rechnerisch ermittelte Verkehrsqualität im vorliegenden Fall als noch akzeptabel eingestuft werden.” Wegen mangelnder Ausbauflächen auf Neusser Gebiet erscheint ein solcher Ausbau der B9 jedoch nicht realistisch. Ebenso werden die wichtigen Teilaspekte Lärmbelästigung sowie Feinstaub in den angrenzenden Ortsteilen bei einem möglichen Ausbau der B9 von der Bürgerinitiative gänzlich ausgeklammert.

Zweitimpfung für Kinder

Rommerskirchen, den 10.01.2022

Am Mittwoch, 12. Januar können alle Kinder, die bereits am 22. Dezember die Erstimpfung erhalten haben, im Impfzentrum Rommerskirchen an der Otto-Lilienthal-Straße 4 zwischen 14.30 Uhr und 16.30 Uhr ihre Zweitimpfung erhalten. Von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr können zusätzlich weitere Erstimpfungen für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren als auch Booster-Impfungen mit Moderna für Erwachsende vorgenommen werden, die über 30 Jahre alt sind durchgeführt werden.
Die Zweitimpfung kann in diesen Fällen nach drei Wochen in der Gemeinschaftspraxis Kapellen-Erft, Schubertstr. 19a in Kapellen erfolgen. Eine Terminvereinbarung zur Erstimpfung ist nicht erforderlich. Folgende Unterlagen müssen zur Erst- und Zweitimpfung mitgebracht werden:
• Personalausweis der Eltern
• Kinderausweis
• Impfausweis des Kindes
• Krankenversichertenkarte
• Einverständniserklärung von beiden Eltern bzw. Erziehungsberechtigten unterschrieben.
• Anamnesebogen ausgefüllt und unterschrieben
Bürgermeister Dr. Martin Mertens dankt allen, die die Aktion möglich gemacht haben, insbesondere der in der Kapellener Gemeinschaftspraxis tätigen und aus Rommerskirchen stammenden Ärztin Marie – Therese Meller.